Grundsätze

Als Burschenschaft fühlen wir uns den Idealen der Urburschenschaft von 1815 verpflichtet, was unter dem Schlagwort "Freiheit - Ehre - Vaterland" zum Ausdruck gebracht wird. Diese burschenschaftlichen Werte dienten 1848 als Basis für die Verfassung in der Paulskirche - und damit später auch für das Grundgesetz.
Diese Werte sehen wir daher als Verpflichtung, sich für die Ziele der Einheit und Freiheit Deutschlands in einem freien Europa einzusetzen.

Tradition

Als Studentenverbindung pflegen wir Gemeinsamkeiten und Traditionen, die nicht erst in den letzten Jahren entstanden sind. Dies ist kein Festhalten an überkommenen Ritualen, sondern das Bewahren zeitloser Werte. Eine Gemeinschaft mit Mitgliedern aus vier Generationen kann weder allein der Mode von heute noch der von gestern entsprechen.
Zu einer Burschenschaft gehört deshalb nicht nur die Gegenwart, sondern immer auch die Geschichte.
Die Geschichte und Kultur einer Verbindung wird durch alte Studentenlieder, die Bänder und Mützen sowie zahlreicher Traditionen am Leben gehalten.

Politisches Engagement

Arminia ist als Verbindung parteipolitisch neutral, erwartet von ihren Mitgliedern jedoch geschichtliches Interesse und Engagement für die freiheitlich- demokratische Grundordnung.

Durch Vorträge und Seminare wird dies gestärkt, sodass Arminen später Verantwortung in Politik und Gesellschaft übernehmen können.
Unsere Vorträge sollen dazu dienen, Anstöße zur Meinungsbildung zu bekommen und über den eigenen Standpunkt zu diskutieren. Ein Grundmaß an Liberalität und Toleranz ist daher unerlässlich.
» Referenten vergangener Vorträge

Fechten

Manche von uns sehen es als notwendiges Übel; andere haben ihre besondere Freude daran. Jeder Bundesbruder muss einmal eine sogenannte Partie fechten, die von jedem eine gewisse Selbstüberwindung verlangt und damit die Zusammengehörigkeit stärkt.
Durch ein gründliches Training, genaue Regeln und ausreichende Schutzkleidung birgt das Fechten ein weit geringeres Risiko, als hartnäckige Vorurteile und Schauermärchen immer wieder glaubhaft machen wollen. So kommt es nicht selten vor, dass Bundesbrüder an diesem Sport großen Gefallen finden und auch mehr als eine Partie schlagen.
Beim Fechten ist es nicht das Ziel, den Gegner zu verletzen. Die schönsten Partien sind die, in denen beide Partner mit anspruchsvoller Technik zeigen, was sie zuvor lange geübt haben.
Dabei steht außer Zweifel: Eine Gemeinschaft, in der jeder eine gewisse Hürde überwinden musste, hält weit mehr zusammen als ein Verein, der nur pünktliche Beitragszahlung verlangt.